''Warst du nie unten?''
''Deprinmiert? Klar. Ich mein ab und zu mal, wieso?''
''Ich red' nicht von deprimiert, weil dein Hund tot ist. Ich mein, wenn man das Gefühl hat, dass man nichts mehr verlieren kann. Wenn's dir egal ist, ob du weiterlebst. Derart deprimiert. Kennst du das?''
''Nein.''
''Okay, aber ich..''
Ich mein, meine guten Momente, im Vergleich zu den schlechten, sind 1 zu ner 1000000. Ach was, das ist nicht wahr. Das ist etwas übertrieben. Sagen wir 1 zu 500.
Manchmal willst du nur heulen.
Sie tun dir nicht nur weh, sie zwingen dich dir selbst weh zu tun. Manche brauchen keine Waffe um dich zu verletzen. Sie benutzen Worte oder Gelächter. Oder sie amüsieren sich, wenn sie dich leiden sehen. Sie stehen drauf, dir zuzusehen, wie du mit dem Tränen kämpfst. Einen Kloß im Hals hast, rot wirst und losheulen würdest. Sie gehen dir nahe.
Dadurch passiert was in dir. Es verändert dich. Eines Tages wachst du auf und du siehst in den Spiegel. Da erkennst du dich nicht mehr wieder, weil du eben glaubst, sie haben gewonnen, du verloren. Du willst schreien ''Bitte lasst mich in Ruhe'', aber niemand hört zu. Es interessiert niemanden, weil du keinen Namen mehr hast. Den haben sie dir abgenommen.
Manchmal ist Hass das einzige worauf man sich verlassen kann. Du kannst aufhören jemanden zu lieben, aber Hass scheint ewig zu bestehen..
Ich werde mich nie auf etwas freuen können. Niemals.
Manchmal hasse ich es am Leben zu sein, aber ich hab zu viel schiss davor tot zu sein.
''M. lass uns reden.''
''Ich geh ins Bett..''
''Ich weiß nicht wie ich dir helfen soll..''
''Kannst du nicht.''
''Aber vielleicht könnte ich dir helfen, wenn ich wüsste was in deinem Kopf vorgeht.''
''Du kannst gar nichts tun.''
Sieht so der Rest meines Lebens aus? Oh Gott..
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