Ich habe das Gefühl ich müsste laut schreien, denn niemand hört mir zu.
Sie war nie wie diese Menschen, die sie jeden Tag geneckt haben. Nie wie diese Tiere, die das Leben nie gecheckt haben.
Hat immer so viel eingesteckt und niemals ausgeteilt.
Gemerkt dagegen zu kämpfen bringt sie auch nicht weit.
Hat nie dazu gehört, doch lief auch niemandem nach.
Keiner merkte was ihr fehlt, weil keiner mit ihr sprach.
Ein Leben lang allein, sie kennt das nur so. Nur einmal im Leben will sie beliebt und begehrt sein.
Sie schaut sich an und spricht zu sich selbst. Sie verflucht jeden Tag, den das Licht neu erhellt.
Den Blick auf den Boden, bloß keinen Augenkontakt, denn alles was sie hier sah, hat sie nur traurig gemacht.
Zerbrechlich und klein, zu oft nur am weinen. Den Kampf aufgegeben, sie bleibt doch nur allein.
Was soll sie nur tun? Sie hat das Leben so satt. Egal was sie tat, sie hat es eh nie geschafft.
Woher soll sie auch wissen was richtig und was verkehrt ist, in einer Welt, die ihr jeden Tag zeigt, was sie wert ist.
Es könnte alles so einfach sein, doch es geht nicht. Es fühlt sich an, als das alles, was in ihr lebt, zerbricht.
In ihrer kleinen Welt steht wieder alles still, nur ein paar kleine Dinge ist alles, was sie will. Ein flüchtiger Blick, mit Berührung so zart. Ein Lächeln im Gesicht und eine mitfühlende Art! Ne Liebe so stark, bis es sich dreht im Bauch. Eben all das, was ein junges Mädchen so braucht.
Und sie steht da allein. In einer großen Welt, die keine Liebe für sie hat. Und sie fängt an zu weinen. ''Die Welt ist nicht gerecht. Was hab ich euch getan, dass ihr mich so zerbrecht?''
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