Donnerstag, 18. Juli 2013
Und auf einmal stehe ich wieder am Rand des tiefschwarzen Lochs. Lange genug konnte ich dem ganzen Druck standhalten, doch zu vieles prallt wieder auf mich ein und zieht mich runter. Man kann sich vorstellen, als würden tausende Hände aus diesem Loch hochkommen und an meinen Füßen zerren, bis sie mich schließlich wieder unten bei sich haben. Mich kaputt machen können. Zerstören, was auch immer.
Wie soll die Scheiße denn weitergehen? Eine schlechte Nachricht nach der anderen. Wenn ich Pech habe, bin ich zu alle dem auch noch schwanger. Hoffe jeden Tag darauf meine Tage zu bekommen, aber da passiert einfach nichts. Dann sitze ich hier jeden gottverdammtem Tag meiner Ferien zuhause rum. Dabei haben wir Sommer und man könnte so viel schöne Dinge erleben. Aber wie soll sowas gehen, ohne Freunde? Genau 2 mal bin ich rausgekommen. 2 mal von 234567890Malen, in denen ich Spaß gehabt haben könnte. Ich sehne mich so sehr danach. Meinen besten Freund kann ich dann dieses Jahr auch nicht sehen. Jeden Tag ist mir schlecht und ich bekomme kaum Essen runter. SAGT MIR WIE DAS WEITERGEHEN SOLL. Es bringt nichts abends davor wegzulaufen und an einem Bach eine zu rauchen. Davon lösen sich meine Probleme auch nicht. Ich frage beinahe täglich irgendjemanden, ob man was zusammen machen kann, aber niemand hat komischerweise Zeit. Danke, ich hab euch auch gern. Vor einem Jahr und paar Monaten war alles viel besser. Ich vermisse das. Aber irgendwie auch nicht. Du hast mich verletzt Mädchen.
Leider kommen in solchen Momenten dann auch wieder diese miesen Selbstnordgedanken hoch. Gestern noch habe ich den alten Abschiedsbrief verbrannt, den meine Eltern ''damals'' gefunden hatten. Den haben sie weggeschlossen, aber weil ich gestern die Möglichkeit hatte, habe ich ihn mir geschnappt und verbrannt.
Ich könnte irgendwie noch viel mehr schreiben aber das endet so oder so alles in Selbstmitleid. Und das bringt mir hier überhaupt nichts. Außerdem kann ich kaum aus meinen verheulten Augen gucken. Das einzige, was ich dazu noch sagen kann ist, dass es ein verdammtes scheiß Gefühl ist, jeden Abend ins Bett zu gehen, mit dem Gedanken morgens für nichts und niemanden aufzustehen. Um sich dann für niemanden fertig zu machen und wieder ins Bett zu legen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen