Montag, 3. Dezember 2012

Vierzig



Komisch, aber mir geht es verhältnismäßig gut. 
Doch die Angst, dass alles wieder so wird wie vor kurzem, ist immer noch in mir.
Heute waren wir bei meinem Hausarzt. Der hat mich zu einer Psychologin in Bremerhaven überwiesen. 

Okay, meine Mutter meldet sich demnächst da und dann werden wir einen Termin abmachen.
Mir war es nämlich wichtig meine Therapie bei einer weiblichen Person zu machen. 

Meine Gefühle spielen verrückt. 
Meine Mutter fängt wieder an mir nur Vorwürfe zu machen und mich anzuschreien. Haha, lustig, wie der Arzt eben noch meinte ''Es bringt nichts, wenn sie ihrer Tochter Vorwürfe machen''. Von ihr kam nur: ''Jaaa. Mach ich auch nicht.'' Da dachte ich mir nur so 'Leck mich doch am Arsch du Hure' .
Nun ja! Ich werde heute Nachmittag zu meinem Exfreund fahren und sehen, was da so schönes/nicht schönes passiert.
Ich bin überglücklich, dass P. sich wieder gemeldet hat und mir eine 2. Chance für unsere Freundschaft gegeben hat. Seitdem, muss ich sagen, fühle ich mich wieder wohl. War damals halt alles besser als jetzt. Und das nur, weil man an die falschen Leute geraten ist, die einem versucht haben das Leben zu zerstören. Doch mittlerweile habe ich begriffen, wer und was mir gut tut und wer nicht. 
Ich habe mich von denen getrennt, die mir weh getan haben. 
Außerdem habe ich seit dem Krankenhausaufenthalt auch gemerkt, wem ich wichtig bin und wem nicht. 
Ich danke all den Menschen, die an mich gedacht- und sich Sorgen gemacht haben. Ja, ihr seid wahre Freunde. Auch wenn nicht alle so leicht erreichbar für mich sind, wegen der Entfernung, aber die Freundschaft kann auch trotz Entfernung bestehen. 



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